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Stockum

Stockum liegt im Norden von Düsseldorf.

Der Stadtteil gehört zum Stadtbezirk 5. Mit einer Fläche von 5,74 km² ist Stockum der flächenmäßig größte Stadtteil. Im östlichen Teil Stockums befindet sich der Großteil der Wohnbebauung, während im Westen die Rheinauen, die MERKUR SPIEL-ARENA und der Parkplatz des Messegeländes die wichtigsten Anlaufpunkte bilden. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Flughafen gibt es – abgesehen von den Messetürmen – kaum Hochhäuser. Das Wohnangebot ist vielfältig und umfasst unter anderem kleinere Wohnanlagen sowie Einfamilienhäuser. Im Süden liegt der Nordpark, zu dem auch der Aquazoo gehört. Die gehobenen Wohnviertel Stockums befinden sich rund um den Freiligrathplatz. Eine Besonderheit ist die sogenannte Blumensiedlung; sie wurde von den Nationalsozialisten anlässlich der Reichsausstellung „Schaffendes Volk“ errichtet. Stockum beherbergt zudem zahlreiche Einrichtungen; das neue Messegelände wurde 1971 eröffnet. Es verfügt über 19 Hallen und eine Ausstellungsfläche von rund 308.000 m². Die Parkplätze nehmen einen großen Teil des Stadtteils ein. Im Jahr 2007 besuchten 1,5 Millionen Menschen die Stände der 27.704 Aussteller. Auch die Düsseldorfer Stadthalle befindet sich auf dem Messegelände. In unmittelbarer Nähe zur Messe liegen der Aquazoo und der Nordpark. Direkt neben dem Kongresszentrum und dem Messegelände befindet sich der Japanische Garten. Nördlich des Messegeländes liegt die Multifunktionshalle MERKUR SPIEL-ARENA; sie ist direkt mit dem Hotel verbunden. Ebenfalls neben dem Messegelände befindet sich der Arena-Sportpark. Er beherbergt das öffentliche Rheinbad mit Innen- und Außenbecken sowie große Parkflächen. An der Danziger Straße befand sich das „Düsseldorf Fashion House“, ein Modezentrum mit über 200 Anbietern auf einer Fläche von 48.000 m². Inzwischen wurde das Fashion House abgerissen. Hier entsteht der „Deiker Hof“, ein neues Stadtviertel mit rund 400 Wohnungen, Büro- und Einzelhandelsflächen sowie Gastronomie, Cafés und Hotels. Für das Jahr 1634 ließen sich in der Honschaft Stockum fünf freie Höfe nachweisen. Der Hof Holthausen, der sich im Besitz der Herren von Kreutz befand und als Lehen vergeben war, trug den Namen „Schnellenbergh“. Bis in die Neuzeit hinein bestand Stockum aus einzelnen Hofstellen. Stockum gehörte vermutlich zur Kirche von Holthausen. Nachdem die Holthauser Kirche 1691 aufgrund von Baufälligkeit zerstört worden war, errichtete man 1752 eine eigene Kapelle in Stockum. Im Jahr 1877 war Stockum Schauplatz der Kaiserparade und des Kaisermanövers.

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